Dave Cooper

Einmal ist ein Fehler, zweimal wäre Dummheit.
Und genau aus diesem Grund hat Dr. Dave Cooper endgültig die Schnauze voll von Beziehungen. Vor allem, weil seine Ex ihm noch immer das Leben zur Hölle macht. Wie gut, dass der Doc in seiner verdienten Auszeit auf Mina trifft, die einfach nur ihr Singleleben genießen möchte.
Dass das Schicksal die Karten neu mischt und ihrer beider Leben völlig auf den Kopf stellt, hat keiner von ihnen erwartet.

Dieses Buch ist Teil einer Serie, dabei aber in sich abgeschlossen. Der nächste Teil, handelt von einer anderen Person dieser Gruppe.

 

Leseprobe:

1 Bostoner Musikfestival

 

 

DAVE

 

"Das kannst du nicht machen!", kreischte Theresa hysterisch. Tränen liefen in Strömen über ihre Wangen und eine Hand hatte sie theatralisch auf ihre Brust gepresst. Ihre ziemlich große Brust, by the way. Denn ganz egal, wie sehr er Theresa mittlerweile verabscheute, er musste zugeben, dass ihr die Schwangerschaft verdammt gut stand.

Es waren nicht nur ihre großen, geschwollenen Brüste, die ihm besonders gut gefielen. Insgesamt war sie ein wenig weicher, weiblicher geworden. Und noch immer war sie eine unbestreitbar schöne Frau. Dennoch konnte er sich heute kaum noch vorstellen, jemals etwas für sie empfunden zu haben.

Wobei er das, wenn er genauer darüber nachdachte, auch nie getan hatte.

Er hatte Theresa nie geliebt, sie war eigentlich nicht mehr als eine fixe Idee, die Vorstellung, das Gleiche haben zu können wie viele seiner Freunde. Er hatte sich so in diesen Wunsch hineingesteigert, eine eigene Familie zu haben, dass er beinahe die erstbeste Frau genommen hatte, die optisch in seine Wunschvorstellung passte und mit der er sich vorstellen konnte, sie länger als eine Woche am Stück zu ertragen.

Mehr war es nie gewesen. Viel hatte er dafür im Gegenzug auch nicht von Theresa erwartet. Ein wenig Respekt und Loyalität, doch nicht einmal dazu war sie fähig gewesen. Sie war nichts weiter als eine geldgeile, intrigante Bitch, die es nicht einmal ein Jahr lang schaffte, ihre Beine nicht für jeden Mann breit zu machen.

"Ich bin nur für fünf Tage weg", murmelte er und warf seine Tasche in den Kofferraum des Porsche.

Er hasste diesen Wagen. Genau genommen hatte er ihn nur gekauft, weil Theresa ihn dazu gedrängt hatte.

"In fünf Tagen kann alles Mögliche passieren! Vielleicht ist in fünf Stunden unser Baby schon auf der Welt!"

"Wenn es losgeht, kannst du mich anrufen, ich bin in dreißig Minuten da."

Sie übertrieb maßlos. Er flog schließlich nicht nach Talin, sondern ging lediglich mit seinen Freunden von Fire&Ice, einer Akrobatengruppe, die Feuershows auf Festivals vorführte, auf eine Veranstaltung in der Stadt.

Während sie weiterzeterte, betrachtete er ihren großen Babybauch. Er konnte noch immer nicht richtig fassen, dass es sein Baby sein sollte, das in ihr heranwuchs.

Nicht mehr lange und es würde zur Welt kommen, dann konnte er endlich mit Sicherheit wissen, ob es von ihm war.

Doch ganz egal, was der Test für ein Ergebnis bringen würde, eine Familie würden sie nicht werden.

Dass Theresa und er jemals wieder ein Paar werden konnten, lag fern jeder Realität, auch wenn Dave genau wusste, dass es das war, was Theresa sich wünschte. Sollte es wirklich sein Kind sein, dann würde er sich mit allen Konsequenzen darum kümmern, aber Theresa spielte in keiner seiner Zukunftsszenarien eine Rolle.

Als sie bemerkte, dass Dave so gar nicht auf ihr Gezeter einging, wechselte sie die Strategie und begann, bitterlich zu weinen.

"Kannst du nicht verstehen, dass ich Angst habe und mich mit all dem alleine fühle?", schniefte sie und ließ in einer schauspielerischen Glanzleistung ihre Unterlippe zittern.

Es hatte einmal eine Zeit gegeben, da wäre er wahrscheinlich darauf hereingefallen … jetzt nicht mehr.

An dem Abend, an dem sie in Chris' Club, der Diskothek, die einem seiner besten Freunde gehörte, einen anderen Mann gevögelt hatte, war Dave endgültig klar geworden, dass Theresa eine falsche Schlange war, die sich nur von ihm aushalten lassen wollte.

Er öffnete die Fahrertür seines Porsches und sah sie über die Schulter hinweg an.

"Du hast dir die Suppe eingebrockt, jetzt löffle sie verdammt noch mal auch selber aus. Ich kann deine falschen Spielchen nicht mehr ertragen", knurrte er.

Dann stieg er ein und warf die Tür hinter sich zu. Es fiel ihm nicht leicht, so mit einer Frau … vielleicht sogar der Mutter seines Kindes, umzugehen, aber Theresa lernte es nicht anders. Gab man ihr den kleinen Finger, riss sie einem den ganzen Arm aus und jammerte dann immer noch, wie ungerecht sie doch behandelt werden würde.

Intrigante Bitch!

MINA

 

"Ich weiß nicht …", murmelte Mina unsicher und sah sich all die unbekannten Männer an, die damit beschäftigt waren, ihre Zelte aufzustellen.

"Jetzt komm schon! Schlimm genug, dass Amber, Emily und Madlyn nicht können, du kannst mich doch nicht mit Davin und Mase allein hierlassen!", bettelte Fay, eine von Minas besten Freundinnen.

Hinter ihnen ertönte ein Schnauben. "Wenn überhaupt, lässt sie dich allein mit mir hier", sagte Taylor, Fays Freund, grinsend.

Taylor gehörte zu der Gruppe Fire&Ice, die sie in Talin kennengelernt hatten. Taylor hatte Fay dazu überredet, zusammen mit ihrer Mittelaltergruppe am Bostoner Musikfestival teilzunehmen. Da außer Mina, Davin und Mase keiner der Ramiros Zeit gehabt hatte, wurde von den Mitgliedern von Fire&Ice kurzerhand beschlossen, dass die beiden Lager zusammengelegt werden konnten.

Am Anfang hatte sich das nach einem guten Plan angehört, jetzt, da Mina diese geballte Ladung purer Muskelkraft sah, war sie sich nicht mehr so sicher.

"Genau das ist ja das Problem", antwortete Mina und sah die beiden an.

Fay hatte sich mit dem Rücken an Taylors Brust gelehnt, während dieser seine Arme um ihre Mitte geschlungen hatte.

"Was ist das Problem?", hakte Fay nach.

"Das." Mina deutete an den beiden auf und ab. "Das ist fast schon ekelhaft süß und ihr macht das dauernd. Also werde ich ständig das dritte Rad am Wagen sein."

Taylor runzelte nachdenklich die Stirn.

"Das stimmt doch gar nicht", protestierte Fay. "Außerdem sind Davin und Mase ja da."

Mina nickte. Die beiden hatten auch schon angeboten, abwechselnd bei ihr im Zelt zu schlafen, damit sie über Nacht nicht ganz allein war.

"Du wirst bestimmt schnell Anschluss bei unserer Gruppe finden. Sie sind alle supernett", sagte Taylor und grinste, als eine blonde, eindeutig schwangere Frau zu ihnen stieß. "Außer die hier, von der solltest du Abstand halten."

Die Blondine verdrehte die Augen und stieß Taylor freundschaftlich mit der Schulter an.

"Glaub ihm kein Wort", sagte sie und reichte Mina eine Hand. "Ich bin Zoey."

"Mina", antwortete sie und widmete sich dann wieder ihrem Rucksack, als die drei in ein Geplänkel verfielen, von dem Mina nur die Hälfte verstand.

Schon wieder fühlte sie sich fehl am Platz. Sie war einfach nicht der Typ, der sich mühelos in neue Gruppen integrierte. Fremde Menschen machten es ihr schwer, sich zu entspannen und ein normales Gespräch zu führen.

Sie konnte das noch nicht einmal auf eine schwere Kindheit oder etwas in der Art zurückführen.

Nein, sie war schlichtweg nicht sonderlich sozial kompatibel. Genau das war wohl auch der Grund, warum sie immer an männliche Glucken geriet. Jeder ihrer Exfreunde hatte sie so vereinnahmt, dass ihre sowieso schon spärlich gesäten sozialen Kontakte ganz in sich zusammenbrachen.

Bei ihrem letzten Freund Joshua hatte sie vor einem halben Jahr die Reißleine gezogen, als dieser sie davon abbringen wollte, ihren Trip nach Talin zu planen.

Danach hatte sie den Männern endgültig abgeschworen. Also zumindest was Beziehungen anging. Damit war sie durch, finito, finished, Schluss. Für alles andere, für das frau Männer ja durchaus brauchen konnte, war sie natürlich immer noch zu haben. Sie hatte nur eben beschlossen, sich die Rosinen herauszupicken, anstatt sich einen Haufen Arbeit aufzuhalsen.

Das Dröhnen eines Automotors ließ sie aufsehen. Sie runzelte die Stirn, als sie den gelben Angeberporsche entdeckte, aus dem ein großer, sportlicher Mann stieg.

Sie beobachtete die Gruppe, wie sie den Mann in Empfang nahmen. Er schien ein geschätztes Mitglied zu sein, denn kein Einziger sah nicht glücklich aus, ihn zu sehen.

Sie wandte sich wieder dem Sonnensegel zu, das sie vor die beiden Zelte spannte. Eigentlich war es zwischen vier Zelten die Verbindung, aber da nur ein Teil ihrer Gruppe anwesend war, würde sie das Lager dieses Mal anders aufbauen müssen.

Aus dem Augenwinkel beobachtete sie, wie Fay und Taylor den Neuankömmling begrüßten.

Mit einer Hand strich er sich durch sein blondes Haar und verwuschelte es damit noch mehr. Sein Bizeps spannte sich bei dieser Bewegung an, wölbte sich enorm und brachte die Dehnbarkeit seines T-Shirts an seine Grenzen.

Taylor sagte irgendetwas, was den Neuen lachen ließ, bis sein breiter Brustkorb bebte. Sein Lachen war atemberaubend. Offen, herzlich, begleitet von einem breiten Grinsen, das seine weißen, geraden Zähne zum Vorschein brachte.

Der Mann war fast einen Kopf größer als Taylor, mindestens eins fünfundneunzig, und genauso gut gebaut wie die anderen Männer, die hier damit beschäftigt waren, ihre Zelte aufzubauen.

"Lass mich das machen." Mase nahm ihr den Hammer und den Hering aus der Hand, mit dem sie das Segel spannen wollte.

"Ich kann das", antwortete sie und holte einen weiteren Hering aus der Aufbewahrungskiste.

Mase zuckte mit den Schultern. "Ich weiß, aber dieses Gentleman-Getue von Fire&Ice ist irgendwie ansteckend." Mina grinste und zog an Mase' Shirt, bis er nachgab und es sich über den Kopf ziehen ließ. "Was?", fragte er und spannte dann das Segel.

"Ich wollte nur gucken, ob du auch sonst zur Feuerspuckertruppe passt."

Mase schnaubte und ließ seine – zugegebenermaßen – beeindruckenden Muskeln spielen.

"Damit kann ich schon lange mithalten!"

Lachend warf sie ihm sein Shirt ins Gesicht und widmete sich dann weiter dem Zeltaufbau, damit genügend Platz für Mase' Ego blieb.

 

DAVE

 

Interessiert musterte er die Neuen in ihrer Mitte. Fabio hatte ihn bereits vorgewarnt, dass Freunde von Fay ihnen Gesellschaft leisten würden. Was er allerdings nicht erwähnt hatte, war, dass die junge Frau absolut zum Anbeißen aussah.

Und das meinte er wortwörtlich. Sein Schwanz regte sich, als er sich vorstellte, wie er in ihren Nacken biss, während er sich tief in ihr vergrub. Sie war ein gutes Stück kleiner als er, was aber nicht wirklich schwierig war. Sie war auch kleiner als die meisten Frauen, die er kannte, und viel kleiner als Theresa, die exakt die gleiche hellblonde Mähne hatte.

"Wie heißen die Neuen?", fragte Dave an Mat gewandt, der ihm half, die Schnüre des Gemeinschaftszelts zu spannen.

Mat zuckte mit den Schultern. "Ich hatte wenig mit ihnen zu tun. Sandro?"

Der junge Latino, der bei Luce in der Werkstatt arbeitete, kam zu ihnen herübergejoggt.

"Hey, Doc", grüßte er Dave und die beiden klatschten sich ab.

"Klär den Talin-Schwänzer mal über die Neuen auf und hilf ihm beim Nachspannen der Schnüre. Ich muss weg", sagte Mat und ging dann ohne ein weiteres Wort zu Zoey, die gerade versuchte, eine Kiste in ihr Zelt zu bringen.

"Du sollst nichts tragen!", rief er ihr entgegen.

"Das wiegt doch überhaupt nichts!", gab sie empört zurück, als er ihr die Plastikkiste aus den Armen riss.

"Kannst du nicht ein Mal machen, was man dir sagt?", knurrte Mat.

"Kannst du dich nicht ein Mal normal aufführen?", zischte Zoey zurück.

"Komm zu mir auf die Schwangeren-Ersatzbank!", rief Trish ihr zu und klopfte neben sich.

Zoey schnaubte; nachdem Mat sie aber warnend angefunkelt hatte und ihr die nächste Kiste vor der Nase weggeschnappt hatte, ergab sich Zoey ihrem Schicksal und ließ sich neben Trish fallen.

"Vielleicht solltest du Logan und Mat mal erklären, dass die Weiber nicht krank sind", sagte Sandro und drückte den Hering kraftvoll in den trockenen Boden.

"Es gibt Dinge, Sandro, in die man sich besser nicht einmischen sollte."

Der junge Mann zuckte die Schultern. "Ich bin mir sicher, Tia lässt sich so nen Scheiß nicht gefallen."

Dave reichte ihm die nächste Schnur zum Spannen. "Und ich bin mir sicher, Luce reißt dir den Arsch auf, wenn jemand das mit Tia jetzt schon mitbekommt."

Sandro zuckte schuldbewusst zusammen, dann nickte er. "Lass uns lieber über die Neuen reden."

Dave nickte und sah zurück zu den dreien. Blondie war verdammt heiß! Breite Hüften, schmale Taille, volle Titten. Sie hatte eine klassische Sanduhrfigur, ganz anders als Theresas eher kurvenlose Modelfigur. Aber je länger Blondie auf allen vieren versuchte, die Bodenverankerung des Zeltes zu befestigen, desto mehr drängte sich Dave das Bild auf, wie er sich hinter sie kniete und von hinten in sie stieß.

"Also eigentlich sind sie auch viel mehr Leute", sagte Sandro.

"Aha?", hakte Dave unverbindlich nach, während er Blondies Arsch beobachtete.

"Ja. Also Fay kennst du ja. Die Blonde ist Mina und die Männer bei ihr sind Mase und Davin."

Sandro drückte den letzten Hering in den Boden.

Mina also … schöner Name, dachte Dave und beobachtete sie, wie sie zusammen mit einem der Männer eine Kiste ins Zelt schleppte.

"Es fehlt noch Fays Freund Keenan und ihre beste Freundin Amber." Sandro lachte auf. "Du hättest sehen sollen, wie Juan ihr in Talin auf Schritt und Tritt gefolgt ist!"

Ruckartig drehte Dave sich zu Sandro um. "Juan und Mina?"

Sandro runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. "Amber!" Dann wischte er sich die Hände an der Hose ab. "Mina hab ich ehrlich gesagt kaum gesehen in Talin. Die war ständig ohne die anderen unterwegs."

Dave nickte und machte sich dann daran, seine Sachen ins Zelt zu bringen.

Sandro folgte ihm. "Und dann hat sie noch zwei Freundinnen."

"Mina?"

Sandro sah ihn an, als hätte er nicht mehr alle Tassen im Schrank … kein Wunder, wenn er sich kaum auf das Gespräch konzentrieren konnte.

"Nein! Fay." Sandro verdrehte die Augen, als wäre er der letzte Trottel.

War er ja auch, zumindest im Moment, völlig untervögelt, weil er seit Theresa so was von die Schnauze voll von all diesen betrügerischen Schlampen hatte!

Sein Schwanz sagte ihm aber ziemlich deutlich, dass es dringend Zeit wurde, vom Handbetrieb zurück zu echtem Sex zu kommen. Er brauchte wieder eine heiße, nasse Pussy, in die er sich tief vergraben konnte.

Er warf einen weiteren Blick auf Blondie-Mina und musterte sie genauer. Sie hatte nicht nur eine wirklich reizende Figur, sondern auch ein hübsches, fast schon puppenhaftes Gesicht. Volle Blase-Lippen, kleine Barbie-Nase, große, blaue Puppen-Augen. Und ein Lächeln, das einem wirklich den Boden unter den Füßen wegzog … oder das Blut gen Süden ziehen ließ, konnte man nun sehen, wie man wollte.

Wie dem auch sei, Mina versprach die passende Ablenkung von dem ganzen Theresa-Baby-Drama, und Dave hatte nicht vor, sich so eine Chance entgehen zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Lagerparty

 

 

DAVE

 

"Die Neue also", sagte er und setzte sich mit etwas Abstand neben Mina auf die Bank, die vor dem Lagerfeuer stand.

Sie zuckte zusammen, und es war offensichtlich, dass er sie mitten aus ihren Gedanken gerissen hatte. Er lächelte, als sie ihn einen Moment lang nur aus ihren großen blauen Augen anstarrte.

Dann schlich sich eine zarte Röte auf ihre Wangen, die er im schwachen Schein des Lagerfeuers kaum erkennen konnte.

"Hi", piepste sie, dann räusperte sie sich und sprach in normalem … ehrlich gesagt ziemlich angenehmem Ton weiter: "Ich bin Mina."

Weil er unbedingt ihre Haut spüren wollte, streckte er ihr eine Hand entgegen. "Dave. Freut mich sehr, Mina." Er testete ihren Namen und wusste gleich, dass er sich wunderbar stöhnen ließe.

Sie nahm seine Hand entgegen, schüttelte sie sanft, fast schon zögerlich, aber es fühlte sich gut an. Seine Haut kribbelte, wo ihre schlanken Finger ihn